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blauer Uniform auf Rallye durch die Stadt
Zeltlager | Mehr als 100 Jugendliche des Technischen Hilfswerks sind in diesen Tagen in Hof unterwegs.
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Die großen weißen Zelte stehen schnell am Auensee – dann muss nur noch jeder ein Feldbett für sich finden. |
HOF - Wenn heute, Freitag, mehr als 100 junge Leute in den blauen Uniformen des Technischen Hilfswerks in der Stadt unterwegs sind, dann handelt es sich nicht um einen Hilfseinsatz: Der Geschäftsführerbereich Hof des THW hat zum Zeltlager eingeladen – und von Donnerstag bis Sonntag tummeln sich nun junge THW-Helfer in der Stadt und im Landkreis.
100 Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren und etwa 30 Betreuer haben gestern ihre Zelte am Auensee aufgeschlagen: die blauen Mannschaftsfahrzeuge und Transportwagen in Reih und Glied am Wegrand, die großen weißen Zelte zum großen Lager aufgebaut. Jugendliche aus Kulmbach, Kronach, Marktredwitz, Selb, Naila und der Saalestadt – dieses Gebiet umfasst der THW-Geschäftsführerbereich Hof unter anderem – sind am Donnerstagvormittag eifrig dabei, Zeltgestänge zusammenzubauen und Feldbetten aufzustellen.
„Das hier ist ein Wanderzeltlager“, erklärt der Hofer Ortsbeauftragte Axel Neumeyer. „Im vergangenen Jahr waren wir in Marktredwitz.“ Beim Zeltlager stehen nicht so sehr Ausbildung, sondern vielmehr Spaß und Spiel im Vordergrund.
Dafür haben sich die THW-Mitglieder nicht nur Schlauchboote für ein Rennen auf dem Auensee auf die Lkw-Dächer geschnallt – sie sind in diesen Tagen auch in der Stadt Hof und in der Umgebung unterwegs.
Gestern schon haben sie das Bergwerk in Lichtenberg erkundet, heute ist ihr Ziel die Saalestadt. Nach einem Besuch im Kletterpark am Untreusee steht eine Rallye durch die Stadt auf dem Programm. Open-Air-Kino und Orientierungslauf am Wochenende gehören ebenso zum Zeltlager. Das wird am Sonntag wieder abgebaut werden – und dann erwarten die THWler bereits das Landeslager des Hilfswerks im kommenden Jahr, wenn sie mit mehr als 1000 anderen Jugendlichen aus dem Freistaat die Zelte aufschlagen können
Text und Fotos: cp
Frankenpost, 23. Mai 2008